Abschied

… es ist da ein Hauch von Vergangenheit, der immer noch in der Luft hängt wie eine Girlande nach dem Fest, nass geworden vom Regen, der herunterkam, als wir mit Anderem zugange waren, doch bin ich  nicht traurig, wenn das eines Tages vorbei ist, wenn eines Tages morgen ist, wenn dann alles lahmgelegt wird und stillsteht und nicht mehr weitergeht. Ich kann damit leben, ich packe meine Sachen, die Cremes und die Tuben, die Blusen und  Hosen, ich ziehe mir meine Schuhe an, die festen und gehe damit die Treppe hinunter, die Stiege, die steile und öffne die Türe, auf der steht sein Name. Ich kehre ihr den Rücken und gehe fort.

 

© Friederike Hermanni, 2016

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