Die Insel

…es gibt kein Ziel, es geht immer noch weiter und weiter, kein Halten, kein Bleiben, kein Dasein, kein Ausruhen, etwas zieht mich, nicht innezuhalten dort, wo ich bin, wo der Sand unter meinen Füßen weich zerfällt, wo das Wasser vom Norden kommend an die Küste schwappt, wo meine Füße die Muscheln knacken, die Quallen zerquetschen, das, was von ihnen übrig geblieben ist, die Algen mit den Zehen aufgabeln, da will ich sein.

 

© Friederike Hermanni, 2016

2 Gedanken zu “Die Insel

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